Brandschutz für Flüchtlingsunterkünfte

Brandschutz für Flüchtlingsunterkünfte

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Sichere und schnelle Erkennung entstehender Brände und Warnung anwesender Personen

Als Spezialist für den vorbeugenden Brandschutz können wir Ihnen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen. Unsere fachliche Empfehlung hängt von den folgenden Faktoren ab:

  • Unterbringungsart
  • Deckenhöhe
  • Bettenanzahl

Für ein Zelt sind beispielsweise andere Vorkehrungen als für eine Kaserne zu treffen, ebenso spielt die Anzahl der Menschen eine Rolle, die in einer Unterkunft unterzubringen sind. Darüber hinaus haben auch die Deckenhöhe und Deckenfestigkeit Einfluss auf die Anbringung des richtigen Brandmelders. Alle diese Faktoren haben wir berücksichtigt und zeigen Ihnen praktikable Lösungen für die unterschiedlichsten Unterbringungsarten.

Whitepaper - Anlagentechnischer Brandschutz in Flüchtlingsunterkünften

Whitepaper zum anlagentechnischen Brandschutz in Flüchtlingsunterkünften

Wie lässt sich Brandschutz in Flüchtlingsunterkünften clever und sicher umsetzen? Die Antwort auf diese und viele weitere Fragen rund um das Thema sowie praxisorientierte Anwendungsbeispiele finden Sie in unserem Whitepaper.

Inhalte des Whitepapers:

  • Einflussfaktoren auf den Brandschutz
  • Empfohlene Produktsysteme
  • Lösungen für verschiedene Unterbringungsarten
  • Alarmierungslösungen und Fernzugriff
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Besondere Herausforderungen und Umgebungsbedingungen

Der anlagentechnische Brandschutz in Flüchtlingsunterkünften ist abhängig von den drei folgenden Einflussfaktoren:
 

Deckenhöhe

Die Deckenhöhe des jeweiligen Objekts ist ein wesentlicher Faktor für die richtige Auswahl geeigneter Systeme für den anlagentechnischen Brandschutz. Rauchwarnmelder dürfen nach DIN 14676-1 nur bis zu einer Deckenhöhe von sechs Metern eingesetzt werden.

Bei Räumen mit einer Deckenhöhe von über sechs Metern können mit einem Deckenabstand linienförmige Rauchmelder, Ansaugrauchmelder oder punktförmige Brandmelder (nach DIN EN 54) installiert werden, da in diesen Räumen mit der Entstehung eines Wärmepolsters gerechnet werden muss.

 

Bettenanzahl

Auch die Anzahl der Betten bzw. die sogenannte Belegungsdichte ist ein wichtiger Faktor für die Auswahl geeigneter Brandschutztechnik. Ab 13 Gastbetten tritt die Beherbergungsstättenverordnung in Kraft. Dies gilt für Regel- wie auch für Sonderbauten. Bei der Nutzung von Sonderbauten oder mehrgeschossigen Gebäuden kann das Brandschutzkonzept eine Brandmeldeanlage mit Aufschaltung auf eine ständig besetzte Stelle oder zur Feuerwehr fordern. Darüber hinaus schreibt die Verordnung vor, dass mindestens 10 % der Gastbetten gemäß MBO § 50 Absatz 1 barrierefrei erreichbar sein müssen. Bei einer Gesamt-Bettenanzahl größer 60 muss 1 % der Räume folgende zusätzliche Anforderungen erfüllen: Barrierefreiheit der zugehörigen Sanitärräume, uneingeschränkte Nutzbarkeit mit dem Rollstuhl, für zwei Gastbetten geeignet, vorhandene optische und akustische Alarmierung.

 

Unterbringungsarten

Für diese Wohnstätten haben wir auf den folgenden Seiten unsere Empfehlungen für einen optimalen anlagentechnischen Brandschutz zusammengestellt:

ZelteZelte:

Formal erfolgt in den ersten drei Monaten eine Bewertung nach der Richtlinie über den Bau und Betrieb Fliegender Bauten (FIBauRL). In Abstimmung mit der Bauaufsichtsbehörde kann eine längerfristige Nutzung beantragt werden.

WohncontainerWohncontainer:

Sie dienen in der Regel nicht als Dauerlösung und werden durch die zuständige Bauaufsicht auf eine bestimmte Zeit befristet.

HallenHallen:

Es ist davon auszugehen, dass sich die Betroffenen in einem Großschlafraum mit separaten Sozialräumen aufhalten. Für die Erstbrandbekämpfung ist an jedem notwendigen Ausgang ein geeigneter Feuerlöscher bereitzustellen.

HotelsHotels:

Bei der vorübergehenden Unterbringung in Beherbergungsstätten ist zu beachten, dass die ursprüngliche Art der Nutzung beibehalten wird.

WohngebäudeWohngebäude:

Bei der vorübergehenden Unterbringung von Flüchtlingen in Wohngebäuden ist zu beachten, dass die Belegung der einer üblichen Wohnungsnutzung entspricht. Im Regelfall sollten dies nicht mehr als sechs Personen je Wohnungseinheit sein.

 

Eine detailierte Auflistung der Lösungen für verschiedene Unterbringungsarten finden Sie in unseren kostenfreien Whitepaper Brandschutz in Flüchtlingsunterkünften.

Empfohlenen Systeme für optimalen Brandschutz

Rauchwarnmelder-Systeme

Rauchwarnmelder-Systeme

Es gibt die Stand-Alone-Lösungen (nicht funkvernetzt) und die funkvernetzbaren Rauchwarnmelder-Systeme: Die Stand-Alone-Variante Genius Plus ist sinnvoll für den Einsatz in einzelnen Wohneinheiten. Bei größeren Einrichtungen sind Funk-Rauchwarnmelder Genius Plus X in Fluchtwegen die erste Wahl, da sie im Ernstfall weitere Rauchwarnmelder aktivieren. Zusätzlich kann für eine frühestmögliche Alarmierung und Lokalisierung in Funksystemen auch ein Genius Port verwendet werden.

Rauchwarnmelder ansehen

Brandmelderzentrale Integral EvoxX

Brandmeldeanlagen

Die Brandmelderzentrale (BMZ) ist das Herzstück aller Detektions-, Alarm- und Krisenkommunikationssysteme. Sie sollte deshalb an einem Ort installiert werden, der ständig vom Wachpersonal beaufsichtigt wird. Informationen werden über das zuverlässige Protokoll übertragen, welches die Verknüpfung der Brandmelderzentrale mit anderen Alarm- und Sicherheitsnetzen zulässt. Auch der Fernzugriff über Smartphone und Laptop sind möglich. Sämtliche Informationen über Alarme und Störungen (z.B. bei Melderentnahme) können gezielt und punktgenau an das Wachpersonal übertragen werden.

Brandmeldesysteme ansehen

Alle wichtigen Informationen auf einen Blick

Alle Vorteile der Systeme sowie Produkteigenschaften, die für Rauchwarnmelder und für Brandmeldeanlagen wichtig sind im Überblick finden Sie in unserem kostenfreien Whitepaper Brandschutz in Flüchtlingsunterkünften.

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Anwendungsbeispiele

Zeltstadt in der Kanaal-van-Wessem-Kaserne, Soest

Im Herbst 2015 wurde als Übergangslösung für ein Jahr auf dem Exerzierhof der Kanaal-van-Wessem-Kaserne in Soest in kürzester Zeit eine Zeltstadt als Unterkunft für bis zu 800 Flüchtlinge geschaffen. Auch wenn die Zeltstadt nur eine Übergangslösung ist – wo so viele Menschen untergebracht sind, bedarf es eines zuverlässigen Brandschutzes, realisiert in Form einer Brandmeldeanlage Integral IP von Hekatron Brandschutz.

Zur Referenz

Asylbewerberunterkunft, Ingolstadt

Innerhalb weniger Wochen wurde das Containerdorf als Asylbewerberunterkunft für zunächst 250 Personen errichtet. Bei der Erweiterung des Containerdorfs wuchs auch die Brandmeldeanlage mit. Die Techniker der Gebrüder Peters Gebäudetechnik installierten dort eine Unterzentrale, ausgestattet mit einem externen Bedienfeld für die Security-Mitarbeiter, sowie flächendeckend Mehrfachsensormelder teilweise mit und teilweise ohne integrierten akustischen Signalgeber.

Zur Referenz

Ihre Vorteile beim Einsatz einer Hekatron Lösung

  • Störungsbeseitigung: Begeistern Sie Ihre Kunden durch einen schnellen und effizienten Live-Support aus der Ferne
  • Leistungsstarke Sonderbrandmelder für extreme Umgebungsbedingungen verhindern Täuschungsalarme
  • Alles aus einer Hand: Das Produktportfolio von Hekatron umfasst Detektion, Löschansteuerung, Sondersysteme und Alarmierung
  • Ein Ansprechpartner kümmert sich um Ihr Anliegen rund um den anlagentechnischen Brandschutz
  • Wir sind bundesweit für Sie da
  • Greifen Sie via Hekatron Remote auf Ihre Anlagen zu und bereiten Sie Ihre Wartungs- und Störungseinsätze optimal vor
  • Das portable Bedienfeld der Integral IP mit Hekatron Remote ermöglicht eine mühelose Wartung
  • Bei der Berechnung und Projektierung helfen Ihnen unsere digitalen Tools
  • Effiziente und einfache Anpassung und Erweiterung des Systems durch flexible Vernetzungslösungen mit Integral LAN und Integral WAN und einen damit verbundenen minimalen Komponenteneinsatz
  • Wir unterstützen Sie bei der Planung auch gerne persönlich vor Ort
  • Der digitale Hekatron Ausschreibungsassistent sorgt für eine planungssichere, einfache und effiziente Ausschreibungsunterstützung
  • Ein Ansprechpartner kümmert sich um Ihr Anliegen rund um den anlagentechnischen Brandschutz
  • Bei der Berechnung und Projektierung helfen Ihnen unsere digitalen Tools
  • Schnelle Störungsanalyse und –beseitigung aus der Ferne durch den Errichter / Instandhalter
  • Reibungsloser Betriebsablauf: Leistungsstarke Sonderbrandmelder für extreme Umgebungsbedingungen verhindern Täuschungsalarme
  • Im Falle eines Ereignisses (Störung, Alarm, etc.) erlaubt Hekatron Remote Ihrem Hekatron Facherrichter den schnellen Zugang zu Ihren Systemen – völlig ortsunabhägig auch aus der Ferne
  • Unsere Hekatron Facherrichter sind bundesweit vertreten, auch in Ihrer Nähe
  • Beim Einsatz eines Löschsystems, können Sie dieses ebenfalls auf die Hekatron Integral IP Zentrale aufschalten und sparen sich so eine zusätzliche Störmeldezentrale
  • Beim Einsatz einer Sprachalarmanlage können Sie diese für viele weitere Anwendungen nutzen, wie beispielsweise für Durchsagen, Hintergrundmusik oder jegliche Art der Beschallung. So sparen Sie sich ein weiteres System und sind im Brandfall bestens gerüstet für eine gezielte Evakuierung
  • Durch flexible Vernetzungslösungen und einen damit verbundenen minimalen Komponenteneinsatz, sind System-Anpassungen und Erweiterung höchst wirtschaftlich realisierbar

HPlus Dienstleistungen – wir sind Ihr 100Pro Brandschutzpartner

Unsere Dienstleistungen ergänzen die Produkte zu einer ganzheitlichen Lösung. Folgende HPlus Dienstleistungen bieten wir Ihnen rund um die Themenfelder Wissen, Planen, Verkaufen, Umsetzen und Betreuen an:

  • Wissen: Seminare und Produktschulungen mit Zertifizierung
  • Planen: Projekt- und Anwendungsberatung persönlich und vor Ort, persönliche und digitale Ausschreibungsunterstützung
  • Umsetzen: Projektbetreuung vor Ort, Feuerwehrlaufkarten erstellen & Individuelle Handfeuermelderbeschriftung, technische Abnahme der Sprachverständlichkeit (STIPA)
  • Betreuen: Fernzugriff auf die Brandmeldeanlage via Hekatron Remote, Mein HPlus Modul Instandhaltung

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Weiterbildung und Webinare

Von der Brandmeldeanlage über Sonderbrandlösungen, Feststellanlagen und Rauchwarnmelder bis hin zu Verkaufs- und Kommunikationstraining sowie speziellen Angeboten für Quereinsteiger bietet Hekatron ein umfassendes Paket an Schulungen, Seminaren, Workshops und Webinaren an - immer ganz nah dran an den Bedürfnissen des Marktes und aktuellen Neuerungen in der Gesetzgebung.

Das zeichnet unsere Seminare und Webinare aus:

  • Experten Know-How aus über 55 Jahren Entwicklung
  • Fest verzahnt mit Verbänden und Bildungsakademien aus der Brandschutz-Branche
  • Schulungserfahrung seit über 25 Jahren
  • Anwendungsbezug und Informationen zu Herausforderungen - z.B. Brandschutz in Schulen und Universitäten

Lernen Sie jetzt unsere Weiterbildungsmöglichkeiten kennen.

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