Brandschutz für Hotel & Beherbergungsbetriebe

Brandschutz für Hotel & Beherbergungsbetriebe

Effizienter und wirtschaftlicher Brandschutz für Hotels und Beherbergungsbetriebe

Sicherheit und Wohlfühlgefühl für die Gäste

Hotels und Beherbergungsstätten möchten Wohlgefühl vermitteln und ihren Gästen einen angenehmen Aufenthalt bereiten, der durch nichts beeinträchtigt werden soll. Die Sicherheit der Gäste steht also ganz oben auf der Agenda. So sehen es auch viele Reiseveranstalter, die ihre Kunden nur in Unterkünften unterbringen, die einen zertifizierten Brandschutz nachweisen können.

Besondere Herausforderungen und Umgebungsbedingungen

Nutzt die Unterkunft das historische Ambiente eines Schlosses oder einer Burg, so ist das Brandrisiko bei antiken Holzkonstruktionen zu beachten. Ist ein Hotel dagegen in einem Hochhaus untergebracht, ergeben sich aufgrund der Gebäudehöhe besondere Vorschriften für die Fluchtwege. Unabhängig davon haben aber alle Anwendungen eines gemeinsam: den ästhetischen Anspruch, der an das Interieur gestellt wird. Der Brandschutz soll für die Gäste möglichst „unsichtbar“ sein. Unterschiedliche Umgebungsbedingungen (Raucher- bzw. Nichtraucherzimmer) müssen

sicher erkannt werden. Auch künstlich erzeugte Luftfeuchtigkeit, die manche Gäste durch die Benutzung der Dusche erzeugen, darf nicht zu Fehlalarmen führen.

Bei der Entscheidung, welches Brandschutzsystem zum Einsatz kommen, gilt es auf unterschiedliche Aspekte zu achten. Dies erläutern wir im Detail im nächsten Kapitel „Gesetzlicher Rahmen und Verordnungen“.

Der Brandschutz eines Hotel- oder Beherbergungsbetriebes hängt von einigen Aspekten ab. Die Musterbauordnung (MBO) bildet die unverbindliche Basis für die Landesbauordnungen (LBO) der Bundesländer. In den LBO ist definiert (meist in §2), wann z.B. Beherbergungsstätten als Sonderbau gelten (z. B. in Brandenburg < 12 Betten).

In der Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VV TB) ist wiederum definiert (meist in A 2.2.2), welche Sonderbauvorschrift bzw. welche Hinweise für z.B. Beherbergungsstätten relevant sind (z. B. in Brandenburg: Brandenburgische Beherbergungsstättenbau-Verordnung).

In den Sonderbauvorschriften und Hinweise für Beherbergungsstätten finden sich dann die tatsächlichen die bauordnungsrechtlichen Anforderungen an z.B. Beherbergungsstätten (z. B. in Brandenburg: bei Beherbergungsstätten mit mehr als 60 Betten sind Alarmierungseinrichtungen, die bei Auftreten von Rauch in den notw. Fluren automatisch auslösen vorgeschrieben).

Bitte beachten Sie: Es kann eine Lücke zwischen den Grenzen der LBO (z. B. in Bayern ist eine Berherbergungsstätte als Sonderbau ab 12 Betten definiert) und Sonderbauvorschrift und Anwendungsbereich der Sonderbauvorcsshrift (die bayersiche Berherbergungsstättenverordnung gilt erst ab 30 Betten), das heißt ich muss zwischen 12-30 es greift mindestens die LBO, alles andere ist nicht geregelt, sollte aber im Sinne der Risikoabwägung im Brandschutzkonzept definiert werden.

 

Bitte beachten: Es kann eine Regelungslücke den Vorgaben der LBO und dem Anwendungsbereich der Sonderbauvorschrift geben.

Beispiel: In Bayern ist eine Beherbergungsstätte ab 13 Betten als Sonderbau definiert. Die bayerische Beherbergungsstätten-Verordnung gilt allerdings erst ab 31 Betten. Für Beherbergungsstätten zwischen 13 und 30 Betten müssen daher objektspezifische Brandschutzkonzepte erstellt werden. Die Vorgaben der LBO sind dabei Mindestanforderungen.

  • Normenreihe DIN 14675 für Brandmelde- und Sprachalarmierungsanlagen
  • DIN VDE 0833-1 für Brandmelde- und Sprachalarmierungsanlagen
  • DIN VDE 0833-2 für Brandmeldeanlagen
  • DIN VDE 0833-4 für Sprachalarmierungsanlagen
  • Normenreihe DIN 14677-1 und -2 für Feststellanlagen/Feuerschutzabschlüsse

 

Werden in Brandschutzkonzepten Brandmelde- und/oder Alarmierungsanlagen gefordert, werden diese in der Regel gem. der Normenreihe DIN 14675 geplant, aufgebaut und betrieben. Sie erfüllen damit gem. MVV TB 2019/1 die bauaufsichtlichen Anforderungen bezogen auf Brandmelde- und/oder Alarmierungsanlagen. Die DIN 14675-1 beschreibt die Konzeptionierung, die Planung, den Aufbau und den Betrieb von Brandmeldeanlagen in verschiedenen Phasen. Diese Phasen werden in den Kapiteln 5 (Konzept) bis 12 (Änderung und Erweiterung) der Norm jeweils detailliert beschrieben und in den Kapiteln 13 und 14 um Festlegungen für Sprachalarmanlagen ergänzt.

DIN 14675-1 gilt stets in Verbindung mit den Anwendungsnormen DIN VDE 0833-1, DIN VDE 0833-2 sowie DIN VDE 0833-4. Während DIN VDE 0833-1 (Allgemeine Festlegungen für Gefahrenmeldeanlagen) insbesondere die Vorgaben der DIN 14675-1 zu Betrieb und Instandhaltung ergänzt, konkretisiert DIN VDE 0833-2 vor allem die Konzeptionierung sowie die Planung und Projektierung.

Brandschutzlösungen für Hotel und Beherbergungsbetriebe

 

Sprachalarmanlagen für eine sichere Evakuierung und nützliche Mehrwerte

Die Sicherheit im Hotelzimmer ist das wichtigste Ziel aller Brandschutzmaßnahmen, da der Gast sich hier in erster Linie aufhält.. Über eine integrierte Sprachalarmanlage (in mehreren Sprachen möglich) erhält der Gast direkt in seinem Zimmer Anweisungen zur Evakuierung im Notfall. Wertvolle Zusatznutzen garantieren den wirtschaftlichen Einsatz der Sprachalarmanlage: Mit der passenden Musikkulisse sorgen unsere elektroakustischen Anlagen für ein einladendes Ambiente in jedem Restaurant oder Hotel.

Unsere Sprachalarmanlagen vereinen das Notwendige mit dem Nützlichen:

  • Direkte Schnittstelle zur Brandmeldeanlage, zum Gebäudeleitsystem und zu weiteren hausinternen Systemen
  • Die Übertragung von Hintergrundmusik schafft eine angenehme Atmosphäre
  • Permanente Überwachung des gesamten Systems entsprechend der Norm EN 54-16
  • Musikzonen können für die Präsentation einzelner Markenwelten eingerichtet werden
  • Automatische Anpassung der Lautstärke von Musik und Sprache an den Hintergrundpegel
  • Drahtlose Mikrofonanlagen für Veranstaltungen und Events
  • Integration der Gebäude-Elektroakustik in das Sicherheitskonzept

 

Mehr Informationen zu Sprachalarmierung finden Sie hier:

Sprachalarmierung ansehen

Brandmelderlöschzentralen

Im Hinblick auf teure Wasserschäden werden in Hotels vorzugsweise Hochdruckwassernebelanlagen eingesetzt, da der feine Wassernebel dieser Anlagen wesentlich weniger Wasser benötigt als eine Sprinkleranlage. Die geringen Rohrleitungsdimensionen solcher Wassernebelanlagen ermöglichen es, auch in engen Räumlichkeiten Brandschutzanlagen zu installieren, ohne dass diese optisch groß sichtbar werden. Aufgrund des umfassenden Redundanzkonzeptes ist die Brandmelderzentrale

Hekatron Integral IP zur Ansteuerung von mehreren Löschbereichen zugelassen.. Die Integral IP von Hekatron fungiert hierbei sowohl als Brandmelde- also auch Brandmelderlöschzentrale – alles in einem Gerät.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier:

Brandmelderlöschzentralen ansehen

Sicherheit bei Lüftungsanlagen

Der Rauch ist bei einem Brand die größte Gefahr. Innerhalb von weniger als drei Minuten kommt es für die Personen im Gebäude zu Sichtbehinderungen und Beeinträchtigungen der Atemwege. 95 Prozent aller Brandopfer ersticken am giftigen Brandrauch. Deshalb ist es extrem wichtig, die Fluchtwege rauchfrei zu halten. Um die Ausbreitung des Brandrauchs zu verhindern, muss im Alarmfall die Klima- und Lüftungsanlage in den betroffenen Hotelzimmern von der Brandmelderzentrale

automatisch ausgeschaltet werden. Die Brandschutzklappen müssen geschlossen werden, ebenso wie die Rauchschutztüren durch Feststellanlagen. Der Rauch kann durch Rauchabschlusstüren, durch automatisch gesteuerte Lüftungsklappen oder ein Überdrucksystem kontrolliert werden. Außerdem können Klimaanlagen so geplant werden, dass diese bei einer Rauchentwicklung auch als Entrauchungsanlage für die Fluchtwege genutzt werden können. Die Lüftungs-Rauchschalter-Familie LRS von Hekatron bietet hier den optimalen Schutz. Von der Überwachung für raumlufttechnische Anlagen bis hin zur Ansteuerung von Brand- und Rauchschutzklappen.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier:

Raumlufttechnische Anlagen ansehen

Sprachalarmanlagen für eine sichere Evakuierung und nützliche Mehrwerte

Die Sicherheit im Hotelzimmer ist das wichtigste Ziel aller Brandschutzmaßnahmen, da der Gast sich hier in erster Linie aufhält.. Über eine integrierte Sprachalarmanlage (in mehreren Sprachen möglich) erhält der Gast direkt in seinem Zimmer Anweisungen zur Evakuierung im Notfall. Wertvolle Zusatznutzen garantieren den wirtschaftlichen Einsatz der Sprachalarmanlage: Mit der passenden Musikkulisse sorgen unsere elektroakustischen Anlagen für ein einladendes Ambiente in jedem Restaurant oder Hotel.

Unsere Sprachalarmanlagen vereinen das Notwendige mit dem Nützlichen:

  • Direkte Schnittstelle zur Brandmeldeanlage, zum Gebäudeleitsystem und zu weiteren hausinternen Systemen
  • Die Übertragung von Hintergrundmusik schafft eine angenehme Atmosphäre
  • Permanente Überwachung des gesamten Systems entsprechend der Norm EN 54-16
  • Musikzonen können für die Präsentation einzelner Markenwelten eingerichtet werden
  • Automatische Anpassung der Lautstärke von Musik und Sprache an den Hintergrundpegel
  • Drahtlose Mikrofonanlagen für Veranstaltungen und Events
  • Integration der Gebäude-Elektroakustik in das Sicherheitskonzept

 

Mehr Informationen zu Sprachalarmierung finden Sie hier:

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Brandmelderlöschzentralen

Im Hinblick auf teure Wasserschäden werden in Hotels vorzugsweise Hochdruckwassernebelanlagen eingesetzt, da der feine Wassernebel dieser Anlagen wesentlich weniger Wasser benötigt als eine Sprinkleranlage. Die geringen Rohrleitungsdimensionen solcher Wassernebelanlagen ermöglichen es, auch in engen Räumlichkeiten Brandschutzanlagen zu installieren, ohne dass diese optisch groß sichtbar werden. Aufgrund des umfassenden Redundanzkonzeptes ist die Brandmelderzentrale

Hekatron Integral IP zur Ansteuerung von mehreren Löschbereichen zugelassen.. Die Integral IP von Hekatron fungiert hierbei sowohl als Brandmelde- also auch Brandmelderlöschzentrale – alles in einem Gerät.

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Sicherheit bei Lüftungsanlagen

Der Rauch ist bei einem Brand die größte Gefahr. Innerhalb von weniger als drei Minuten kommt es für die Personen im Gebäude zu Sichtbehinderungen und Beeinträchtigungen der Atemwege. 95 Prozent aller Brandopfer ersticken am giftigen Brandrauch. Deshalb ist es extrem wichtig, die Fluchtwege rauchfrei zu halten. Um die Ausbreitung des Brandrauchs zu verhindern, muss im Alarmfall die Klima- und Lüftungsanlage in den betroffenen Hotelzimmern von der Brandmelderzentrale

automatisch ausgeschaltet werden. Die Brandschutzklappen müssen geschlossen werden, ebenso wie die Rauchschutztüren durch Feststellanlagen. Der Rauch kann durch Rauchabschlusstüren, durch automatisch gesteuerte Lüftungsklappen oder ein Überdrucksystem kontrolliert werden. Außerdem können Klimaanlagen so geplant werden, dass diese bei einer Rauchentwicklung auch als Entrauchungsanlage für die Fluchtwege genutzt werden können. Die Lüftungs-Rauchschalter-Familie LRS von Hekatron bietet hier den optimalen Schutz. Von der Überwachung für raumlufttechnische Anlagen bis hin zur Ansteuerung von Brand- und Rauchschutzklappen.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier:

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Ihre Vorteile beim Einsatz einer Hekatron Lösung

  • Alles aus einer Hand: Das Produktportfolio von Hekatron umfasst Detektion, Löschansteuerung, Sondersysteme und Alarmierung
  • Ein Ansprechpartner kümmert sich um Ihr Anliegen rund um den anlagentechnischen Brandschutz
  • Wir sind bundesweit für Sie da
  • Greifen Sie via Hekatron Remote auf Ihre Anlagen zu und bereiten Sie Ihre Wartungs- und Störungseinsätze optimal vor
  • Das portable Bedienfeld der Integral IP mit Hekatron Remote ermöglicht eine mühelose Wartung
  • Bei der Berechnung und Projektierung helfen Ihnen unsere digitalen Tools
  • Effiziente und einfache Anpassung und Erweiterung des Systems durch flexible Vernetzungslösungen mit Integral LAN und Integral WAN und einen damit verbundenen minimalen Komponenteneinsatz
  • Wir unterstützen Sie bei der Planung auch gerne persönlich vor Ort
  • Der digitale Hekatron Ausschreibungsassistent sorgt für eine planungssichere, einfache und effiziente Ausschreibungsunterstützung
  • Ein Ansprechpartner kümmert sich um Ihr Anliegen rund um den anlagentechnischen Brandschutz
  • Bei der Berechnung und Projektierung helfen Ihnen unsere digitalen Planungshilfen
  • Im Falle eines Ereignisses (Störung, Alarm etc) erlaubt Hekatron Remote Ihrem Hekatron Facherrichter den schnellen Zugang zu Ihren Systemen – völlig ortsunabhägig auch aus der Ferne
  • Unsere Hekatron Facherrichter sind bundesweit vertreten, auch in Ihrer Nähe
  • Beim Einsatz eines Löschsystems, können Sie dieses ebenfalls auf die Hekatron Integral IP Zentrale aufschalten und sparen sich so eine zusätzliche Störmeldezentrale
  • Beim Einsatz einer Sprachalarmanlage können Sie diese für viele weitere Anwendungen nutzen, wie beispielsweise für Durchsagen, Hintergrundmusik oder jegliche Art der Beschallung. So sparen Sie sich ein weiteres System und sind im Brandfall bestens gerüstet für eine gezielte Evakuierung
  • Durch flexible Vernetzungslösungen und einen damit verbundenen minimalen Komponenteneinsatz, sind System-Anpassungen und Erweiterung höchst wirtschaftlich realisierbar

HPlus Dienstleistungen – wir sind Ihr 100Pro Brandschutzpartner

Unsere Dienstleistungen ergänzen die Produkte zu einer ganzheitlichen Lösung. Folgende HPlus Dienstleistungen bieten wir Ihnen rund um die Themenfelder Wissen, Planen, Verkaufen, Umsetzen und Betreuen an:

  • Wissen: Seminare und Produktschulungen mit Zertifizierung
  • Planen: Projekt- und Anwendungsberatung persönlich und vor Ort, persönliche und digitale Ausschreibungsunterstützung
  • Umsetzen: Projektbetreuung vor Ort, Feuerwehrlaufkarten erstellen & Individuelle Handfeuermelderbeschriftung, technische Abnahme der Sprachverständlichkeit (STIPA)
  • Betreuen: Fernzugriff auf die Brandmeldeanlage via Hekatron Remote, Mein HPlus Modul Instandhaltung

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Weiterbildung und Webinare

Von der Brandmeldeanlage über Sonderbrandlösungen, Feststellanlagen und Rauchwarnmelder bis hin zu Verkaufs- und Kommunikationstraining sowie speziellen Angeboten für Quereinsteiger bietet Hekatron ein umfassendes Paket an Schulungen, Seminaren, Workshops und Webinaren an - immer ganz nah dran an den Bedürfnissen des Marktes und aktuellen Neuerungen in der Gesetzgebung.

Das zeichnet unsere Seminare und Webinare aus:

  • Experten Know-How aus über 55 Jahren Entwicklung
  • Fest verzahnt mit Verbänden und Bildungsakademien aus der Brandschutz-Branche
  • Schulungserfahrung seit über 25 Jahren
  • Anwendungsbezug und Informationen zu Herausforderungen - z.B. Brandschutz im multifunktionales Gebäude

Lernen Sie jetzt unsere Weiterbildungsmöglichkeiten kennen.

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