Brandschutz im Krankenhaus und Pflegeheim

Brandschutz für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

Alarmierung und Räumung

Gerade bei nicht-selbstrettungsfähigen Personen, wie sie in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen häufig anzu-treffen sind, ist ein sensibler Umgang mit dem Themenkomplex Alarmierung und Räumung erforderlich. Stress und Paniksituationen sollten weitestgehend bzw. so lange wie möglich vermieden werden, da diese – ähnlich wie bei Kindern – zu Verhaltensweisen führen können, welche die ohnehin schon schwierige Situation zusätzlich erschweren würden (z.B. Verstecken).


Nichtsdestotrotz ist eine frühzeitige und zielgerichtete Alarmierung das A und O, da sich insbesondere bettlägerige und gehbehinderte Personen nicht bzw. nur schwierig selbst in Sicherheit bringen können. Vor allem eine Rettung über mehrere Geschosse (vertikaler Rettungsweg) ist für diese Personengruppen oft nicht möglich. Deshalb sehen Brandschutzkonzepte für Krankenhäuser bzw. Pflegeeinrichtungen häufig eine unterstütze Rettung in sichere, brandschutztechnisch abgetrennte Bereiche in derselben Etage vor. Im Brandfall ist somit ein vorrüber gehend sicherer Aufenthalt im nicht vom Brand betroffenen Abschnitt möglich.


Zur Sicherstellung solcher Räumungsszenarien ist ein durchdachtes und auf die organisatorischen Gegebenheiten abgestimmtes Alarmierungskonzept erforderlich.

InformationStille Alarmierung - diskret und sicher

Bei nicht-selbstrettungsfähigen Personen mit Pflegebedürftigkeit sollte grundsätzlich auf die sonst übliche, laute Alarmierung verzichtet werden. Stattdessen steht eine zuverlässige Alarmierung des Pflege- bzw. Betreuungspersonals im Fokus. Diese sogenannte „stille Alarmierung“ spielt insbesondere in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen eine wichtige Rolle.

Seit 2017 beschreibt die DIN VDE 0833-2 im Anhang H wichtige Rahmenbedingungen, die in Zusammenhang mit der stillen Alarmierung berücksichtigt werden müssen. 

 

 

Weitere Informationen zur "stillen Alarmierung" finden Sie in unserem Whitepaper:

Whitepaper zu Brandschutz für Krankenhäuser und Pflegeheime

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Wie lässt sich Brandschutz für Krankenhäuser und Pflegeheime effizient und objektspezifisch umsetzen? Die Antwort auf diese und viele weitere Fragen rund um das Thema sowie praxisorientierte Anwendungsbeispiele finden Sie in unserem Whitepaper.

Inhalte des Whitepapers:

  • Der Mensch kommt zuerst
  • Branderkennung und Brandmeldung
  • Herausforderungen in der Anwendung
  • Alarmierung und Räumung
  • Zusammenfassung der Herausforderungen und Lösungen
  • Flexibilität, Instandhaltung und Aufrechterhaltung des täglichen Betriebes

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Alarmierungslösungen für individuellen Objektanforderungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen

Vorteile beim Einsatz einer Sprachalarmanlage von Hekatron

  • Zur konventionellen Alarmierung ist eine Sprachalarmierung möglich
  • Im Falle einer Evakuierung: automatische, dynamische Durchsagen in verschiedenen Sprachen auch als adaptive Fluchtwegslenkung  
  • Auch andere manuelle Durchsagen über die Sprachalarmanlage möglich: z. B. beim Personenruf  
  • Gezielte Alarmierung zur geordneten und gezielten Evakuierung im Alarmfall, bspw. im Stationszimmer
  • Verschiedene Alarme können mit gezielten Durchsagen und Handlungsanweisungen besser voneinander unterschieden werden - rein nach DIN-Norm haben Feuer und Amokalarme den gleichen Ton
  • Möglichkeit für Hintergrundmusik: z. B. in der Kantine, in den Toilettenräumen etc.
  • Informationsaustausch, wenn erforderlich: bspw. zwischen Röntgenpatient und Schwester/Arzt

     

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