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Brandschutz in Flüchtlingsunterkünften

Für eine sichere Unterbringung der Schutzsuchenden

Der optimale Brandschutz in Flüchtlingsunterkünften hängt stark von der Art der Unterkunft ab. Für Zelte sind beispielsweise andere Vorkehrungen als für Kasernen zu treffen, ebenso spielt die Anzahl der Flüchtlinge eine Rolle, die in einer Unterkunft unterzubringen sind.

Normen, Richtlinien und Verordnungen

Je nach Unterkunftsart sind die jeweiligen Normen und Richtlinien zu beachten.

Besondere Herausforderungen und Umgebungsbedingungen

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Entscheidung, ob in Flüchtlingsunterkünften Rauchmelder-Systeme oder eine Brandmedeanlage verbaut werden.

Deckenhöhe

Rauchwarnmelder dürfen nach DIN 14676 nur bis zu einer Deckenhöhe von 6 Metern eingesetzt werden. Bei Räumen mit einer Deckenhöhe von über 6 Metern können mit einem Deckenabstand linienförmige Rauchmelder, Ansaugrauchmelder oder punktförmige Brandmelder (nach DIN EN 54) installiert werden, da in diesen Räumen mit der Entstehung eines Wärmepolsters gerechnet werden muss. 

Bettenanzahl

Ab 13 Gastbetten tritt die Beherbergungsstättenverordnung in Kraft. Dies gilt für Regel- wie auch Sonderbauten. Bei der Nutzung von Sonderbauten oder mehrgeschossigen Gebäuden kann das Brandschutzkonzept eine Brandmeldeanlage mit Aufschaltung auf eine ständig besetzte Stelle oder zur Feuerwehr fordern. 

Unterbringungsart

Je nach Unterbringungsart gelten andere Vorschriften. So dienen Container beispielsweise nicht als Dauerlösung und werden in der Regel auf 2 Jahre durch die zuständige Bauaufsicht befristet. Bei Zelten hingegen erfolgt in den ersten 3 Monaten eine Bewertung nach der Richtlinie über den Bau und Betrieb fliegender Bauten (FlBauRL). In Abstimmung mit der Bauaufsichtsbehörde kann eine längerfristige Nutzung beantragt werden. 

Flexible Alarmierung und volle Transparenz

Um eine Massenpanik zu vermeiden, ist es oft sinnvoll, die Alarmierung nur in den betroffenen Bereichen auszulösen. Gezielte Sprachansagen helfen, Panik zu verhindern. Diese Anweisungen müssen im Ernstfall auch bei einem hohen Geräuschpegel deutlich zu verstehen sein. Vor allem für Flüchtlingsunterkünfte mit Menschen aus verschiedenen Ländern sind Melder mit integriertem Sprachmodul besonders wichtig, da die Durchsage in verschiedenen Sprachen programmiert werden kann.

Um teure Feuerwehreinsätze aufgrund von Täuschungsalarmen zu vermeiden, bietet HEKATRON Remote die Möglichkeit, mit einem Fernzugriff auf die Brandmeldeanlage zuzugreifen. Somit kann ortsunabhängig auf das Ereignisprotokoll der Brandmeldeanlage zugegriffen und gezielt Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Ausführliche Informationen zum Brandschutz in Flüchtlingsunterkünften können Sie unserem Whitepaper entnehmen.