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rechenzentrum der Sto SE & Co. KGaA, Stühlingen

Sicherheit für das Gehirn des Unternehmens

Von der Firmenzentrale im baden-württembergischen Stühlingen aus koordiniert die Sto SE & Co. KGaA die Tätigkeit ihrer 90 Standorte in Deutschland sowie von 26 Tochtergesellschaften weltweit. Es laufen alle Datenströme des international tätigen Herstellers von Farben, Putzen und Wärmedämm-Verbundsystemen im Hochverfügbarkeits-Datacenter zusammen. Für den Schutz der dort gespeicherten unersetzlichen Daten vor den Gefahren eines Brandes setzt Sto auf Rauchfrühesterkennung mit dem Ansaugrauchmelder ASD 535-2 und eine Brandmelderlöschzentrale Integral IP MXF/MXE von Hekatron.

Die Sto SE & Co. KGaA ist ein traditionsreiches Familienunternehmen, das weltweit mehr als 5.000 Mitarbeiter beschäftigt. Um gut für den Erfolg und weiteres Wachstum aufgestellt zu sein, hat Sto auf dem Firmengelände als eigenes Gebäude ein neues Hochverfügbarkeits-Datacenter errichtet. Es umfasst neben dem EDV-Raum vier weitere Räume, die dem Schutz des Rechenzentrums und der Sicherstellung seiner permanenten Verfügbarkeit dienen: zwei USV-Räume, in denen die Technik für die unterbrechungsfreie Stromversorgung untergebracht ist, einen Batterieraum mit den Batterien für die Notstromversorgung und einen Löschtechnikraum.

Gegen die Gefahren eines Brandes ist das neue Datacenter mit einer Stickstofflöschanlage mit drei Löschbereichen, die über eine Brandmelderlöschzentrale Integral IP MXF/MXE angesteuert wird abgesichert. Mit der Planung beauftragte Sto ihren langjährigen Planungspartner in Sachen Brandschutz, die Erwin Knosp GmbH aus Oberkirch-Zusenhofen. Die Installation der Anlage führte die VdS-anerkannte Errichterfirma d & d Brandschutzsysteme GmbH aus. Der EDV-Raum bildet einen der Löschbereiche. Für die Raumüberwachung in den Kaltgängen mit den Racks kommen hier punktförmige Mehrfachsensormelder MTD 533X zum Einsatz. Diese sind in Zweimeldungsabhängigkeit Typ B geschaltet, so dass der Löschvorgang normgerecht erst bei Ansprechen zweier Melder ausgelöst wird. 

Den Doppelboden darunter sichert ein mit zwei Ansaugrohren ausgerüsteter Ansaugrauchmelder ASD 535-2. Weil dieser Ansaugrauchmelder über zwei voneinander unabhängige HD-Sensoren verfügt, lässt sich hier mit nur einem Gerät eine Zweimeldungsabhängigkeit Typ B realisieren. „Die Kaltgänge werden über den Doppelboden gekühlt. Die dabei auftretenden Luftströme stellen eine echte Herausforderung für die Detektion dar“, erläutert Ilija Divkovic, Geschäftsführer der d & d Brandschutzsysteme GmbH. „Da die Ansaugrauchmelder die Luft aktiv ansaugen, erhalten wir mit ihnen in diesem Bereich eine viel schnellere Raucherkennung als mit punktförmigen Meldern.“ „Dazu kommt ihre Wartungsfreundlichkeit“, ergänzt Planer Erwin Knosp. „Während die Ansaugrohre im schwer zugänglichen Doppelboden verlaufen, wird die Auswerteeinheit (das Sensorgehäuse) in bequemer Arbeitshöhe außerhalb installiert. Das erleichtert die vorgeschriebene vierteljährliche Überprüfung durch den Wartungsnehmer ebenso wie die jährliche Wartung.“

Die beiden weiteren Löschbereiche bilden die USV-Räume, in denen jeweils zwei in Zweimeldungsabhängigkeit Typ B geschaltete Mehrfachsensormelder installiert sind. Im Batterieraum und im Löschtechnikraum sorgen ebenfalls Mehrfachsensormelder für die zuverlässige Detektion. In allen fünf Räumen kommen für die akustische Alarmierung Hupen zum Einsatz, in den drei Löschbereichen wird zusätzlich optisch mit Blitzleuchten alarmiert. Wenn die Melder in den Löschbereichen Rauch oder auch einen Wärmeanstieg detektieren, setzt sofort die Alarmierung der Personen ein. Zudem löst die Brandmelderlöschzentrale auch die Folgeabschaltungen – je nach betroffenem Raum das Ausschalten der Lüftungsanlage im Doppelboden und das Schließen der Brandschutzklappen – aus. Der hierdurch abgedichtete Raum wird mit einer Verzögerung von 20 Sekunden mit Stickstoff geflutet. Über den Türen werden Leuchtwarnanzeigen mit der Aufforderung, den Löschbereich nicht zu betreten, aktiviert. Die Brandmelderlöschzentrale ist in das Leitsystem von Sto integriert, über das im Brandfall auch die Alarmierung der Feuerwehr erfolgt. Als Spezialist für den anlagentechnischen Brandschutz in Rechenzentren setzt die d & d Brandschutzsysteme GmbH auch auf die kompakten Ansaugrauchmelder ASD 531 und ASD 532: „Beide bieten für die Rauchfrühesterkennung in Schaltschränken und Racks eine gute und wirtschaftliche Lösung. Ebenso gut sind sie für die Detektion in kleineren Objekten mit hoher elektromagnetischer Strahlung geeignet, da ich nur die Ansaugrohre im Objekt montieren muss, das Sensorgehäuse mit den empfindlicheren Komponenten aber im sicheren Abstand installieren kann.“